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Limburg hilft Menschenkette

Aachener Zeitung - Nordkreis
10.06.2017, Region und NRW, Seite 9

Niederländische Politik finanziert Organisation der Anti-Tihange-Veranstaltung

Aachen. Finanzierung gesichert: Die Organisatoren der Menschenkette gegen Tihange 2 sind in den Niederlanden einen Schritt weiter. Knackpunkt war ein 66 000 Euro teures Verkehrskonzept, das die Kommunen, durch die die Menschenkette am 25. Juni verlaufen soll, gefordert hatten. Die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen hätten die verschiedenen Organisatoren wie das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie nicht aufbringen können.

Nach heftiger Kritik springt die Politik in den Niederlanden nun wahrscheinlich ein. Die Provinz Limburg will wohl 30 000 Euro dazugeben. „Das müssen wir jetzt aber beantragen“, sagte Peer de Rijk von „Wise“ (World Information Service on Energy) Neederland. Schon zuvor hatten die Kommunen Heerlen, Vaals, Gulpen, Maastricht en Eijsden je 5000 Euro, Meerssen 3000 und Valkenburg 1000 Euro zugesagt.

Allerdings liegt die generelle Genehmigung für die Aktion noch immer nicht vor, so de Rijk. „Es ist verrückt, wie die lokalen und regionalen Behörden diese Aktion zu einem großen kafkaesken Chaos werden lassen“, kritisierte de Rijk.

Derweil fordern die CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Aachener Bezirk – Helmut Brandt, Rudolf Henke, Wilfried Oellers, Thomas Rachel und Detlef Seif – Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in einem gemeinsamen Schreiben auf, die belgischen Untersuchungsergebnisse zu Tihange II und Doel III umgehend von deutschen Sicherheitsexperten überprüfen zu lassen. Kürzlich hatte die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC mitgeteilt, dass sich nach ihren Erkenntnissen die Risse in der Reaktordruckbehältern der beiden umstrittenen Meiler nicht vergrößert hätten. Das spreche für die Sicherheit der Meiler. (mgu)

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