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Mein Wahlkreis

Der Wahlkreis Aachen II ist deckungsgleich mit dem ehemaligen Kreis Aachen. Der Wahlkreis umfasst neun Städte und Gemeinden der Städteregion ohne die Stadt Aachen. Dieser Wahlkreis hat viele Gesichter.

Der nördliche Teil zum Beispiel besteht aus den Städten Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen. Hier stellen uns die Folgen des Strukturwandels nach der Schließung der Zechen noch vor eine Herausforderung. Wir setzen alles daran, den Dienstleistungssektor weiter zu stärken. Dabei fällt der Investition in Bildung, Forschung und Technologieentwicklung eine Schlüsselrolle zu. Die Erfolge zum Beispiel der RWTH und des Forschungszentrums Jülich bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, haben sie doch dazu beigetragen, den Raum Aachen zu einer Wissensregion umzugestalten, der auch Investitionen seitens der Wirtschaft anzieht. Dieser Weg muss weiterhin beschritten werden. Für diesen nördlichen Teil ist auch die Anbindung an den überregionalen Fernverkehr von Bedeutung, für die ich mich weiterhin einsetzen werde.

Die Städte Eschweiler und Stolberg mit ihrer Tradition als Industriestädte bilden einen mittleren Teil des Wahlkreises. Hier sind vor allem große Betriebe angesiedelt, die viele Menschen beschäftigen. Diese Betriebe müssen natürlich unterstützt werden. Zugleich muss aber auch der Mittelstand hier noch ausgebaut werden, um die wirtschaftliche Vielfalt zu stärken.

Der südliche Teil des Wahlkreises umfasst Monschau und die Gemeinden Simmerath und Roetgen. Die maßgebliche Stärke dieses Teiles sehe ich im Ausbau des Tourismus. Als Mitglied der AG Tourismus der CDU/CSU-Fraktion und stellvertretendes Mitglied im Tourismusausschuss habe ich stets für den Ausbau der touristischen Aktivitäten im Kreis plädiert. Dank der strategischen Lage im Herzen Europas ist diese malerische Landschaft dazu wie geschaffen, immer mehr Touristen anzuziehen. Denn Touristen können sich von den zahlreichen Vorzügen des Kreises überzeugen und dafür werben. Das schlägt sich natürlich auch auf die anderen Teile des Wahlkreises positiv nieder.

Diese neun Städte und Gemeinden haben sich dazu entschieden, den Kreis Aachen aufzulösen und zusammen mit der Stadt Aachen die StädteRegion Aachen zu gründen. Seit dem 21. Oktober 2009 ist dieser Zusammenschluss nun Ansprechpartner für alle Bürger des ehemaligen Kreises Aachen und der Stadt Aachen.

Alsdorf, meine Heimatstadt. Die Stadt hat sich in den letzten Jahrzehnten strukturell sehr verändert. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war Alsdorf vor allem eine Bergbaustadt.

Heute beheimatet die Stadt erfolgreiche Unternehmen wie die GIF und die Cinram GmbH. Diese Unternehmen, sowie alteingesessene mittelständische Unternehmen, aber auch private Initiativen, wie der Gewerbepark Aachener Land der Fringsgruppe, zeigen, dass sich Alsdorf nach dem Ende des Bergbaus weiterentwickelt hat und der Entwicklungsprozess noch nicht abgeschlossen ist.

Die Fläche des ehemalige Bergwerkes „Grube Anna“, in dem früher Steinkohle abgebaut wurde, ist heute der neu gestaltete Alsdorfer „Anna Park“ direkt im Stadtzentrum.

Außerdem machen die Nähe zur Natur, der Tierpark und seine zahlreichen Neubaugebiete die 46.000 Einwohner Stadt attraktiv für Junge Familien. Die Stadthalle Alsdorf dient als regionale Veranstaltungsstätte.

Baesweiler, Stadt mit hoher Wachstumsrate. Die nördlichste Stadt der StädteRegion hat heute, insbesondere durch den Bevölkerungsanstieg während und nach der Bergbau Ära, ca. 28.000 Einwohner.

Nach dem Ende des Bergbaus wurde rechtzeitig und energisch die Wirtschaft in Baesweiler gefördert, um den Menschen eine neue Perspektive zu bieten. Im Gewerbegebiet Baesweiler wurden rund 170 neue kleine und mittelständische Betriebe insbesondere aus den Bereichen Life Science und Biotechnologie angesiedelt.

Das Naherholungsgebiet Carl-Alexander-Park bringt Sportlern, Familien mit Kindern oder einfach nur Erholungssuchenden Entspannung und Freizeitvergnügen.

Eschweiler, „die Karnevalshochburg“. Jedes Jahr machen die 56.000 Einwohner mit ihren 22 Karnevalsgesellschaften und dem 6 Kilometer langen Umzug den Karneval zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wo sich einst die Schaufelradbagger des Braunkohletagebaus ihren Weg in den Boden gruben, liegt nun der Blausteinsee, ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Rund um den See laden viele Wege zum Spazierengehen, Fahrradfahren und Inlineskaten ein.

Eine Kombination aus Tradition und Moderne prägt das Stadtbild Eschweilers. Die insgesamt fünf erhaltenen Burgen sowie das alte Rathaus stehen für die historische Vergangenheit Eschweilers. Der Industrie- und Gewerbepark und die moderne Fußgängerzone stehen für den Fortschritt der Stadt.

Neben dem Kulturfestival „Art Open“ lockt das Musik Festival EMF Menschen von überall her nach Eschweiler.

Herzogenrath, die „Europastadt“ direkt an der niederländischen Grenze. Sie bildet mit der niederländischen Stadt Kerkrade in vielfältiger Hinsicht eine Einheit. Diese Einheit wurde durch den Zweckverband Eurode besiegelt. Herzogenrath und Kerkrade sind somit seit über zehn Jahren die ersten Europastädte, die nicht nur eine öffentlich-rechtliche Körperschaft bilden sondern auch menschlich und kulturell eng verbunden sind. Sei es nun durch die Europaschule Gesamtschule Herzogenrath, das Eurode-Business-Center (EBC) oder die gemeinsame Vorliebe fürs Fahrradfahren. All dies weist auf die besondere Verbundenheit der Städte mit vielen Kontakten auf allen Ebenen hin.

Früher Hauptsitz des Eschweiler Bergbauvereins (EBV) ist Herzogenrath heute Sitz zahlreicher Spin Offs der nahe gelegenen RWTH. Durch strukturelle Maßnahmen wie z.B. die Schaffung des Technologieparks Herzogenrath (TPH) und die Ansiedlung von Unternehmen wie Aixtron, Ericsson und CEROBEAR bietet die ehemalige Bergbaustadt Herzogenrath ihren 48.000 Einwohnern einen hohen Lebensstandard in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Sport und Kultur. Über dem Stadtzentrum liegt die Burg Rode, die wie der Eurode-Bahnhof Kulturbegegnungsstätte ist.

Monschau und sein Senf. Der Monschauer Senf hat die Stadt im Tal noch populärer gemacht. Die malerische Altstadt liegt unten im Tal umgeben von Wald und Bergen . Fachwerkhäuser und enge Gassen mit Pflastersteinen lassen die Stadt nicht aus diesem Jahrhundert erscheinen. Die 800 Jahre alte Burg ragt über dem Stadtkern und rundet das romantische Bild ab. Es liegt nahe, dass Monschau jährlich beliebtes Ausflugsziel für zwei Millionen Besucher ist.

Beliebte Publikumsereignisse sind jedes Jahr der Monschauer Weihnachtsmarkt und das im Sommer stattfindende Open Air Festival „Monschau Klassik“ auf der Burg in Monschau.

Die Landschaft in und um Monschau und seine Stadtteile zeichnet sich aus durch weite Landschaftsflächen, die nur von den für die Eifel typischen Schutzhecken durchbrochen werden. Zwischen dem Nationalpark Eifel und dem Naturpark Hohes Venn, gelegen ist Monschau Bindeglied zweier bedeutender Naturschutzgebiete.

Relikt der einstigen Tuchmacherstadt Monschau ist das vom Tuchfabrikanten Heinrich Scheibler erbaute „Rote Haus“, in dem sich heute ein Museum befindet.

Zum Einkaufen geht es in die Ortschaft Imgenbroich. Sie ist das Gewerbezentrum Monschaus. Im Gewerbegebiet befindet sich eine der größten deutschen Offset-Druckereien Weiss-Druck, die zu den bedeutenden Arbeitgeber der Region zählt und das HIMO (Handwerker-Innovationszentrum Monschau), das jungen Betrieben und Existenzgründern Büro- und Produktionsräume zu günstigen Bedingungen bietet.

Roetgen, das „Tor zur Eifel“. Die Gemeinde, bestehend aus den Ortschaften Roetgen, Rott und Mulartshütte, ist umgeben von einem der größten Waldgebiete von NRW. Roetgen ist somit ideal als Ausgangspunkt für einen Spaziergang oder eine Wanderung durch den Deutsch-Belgischen Naturpark Eifel/Hohes Venn oder den Nationalpark Eifel. Das Naturschutzgebiet Struffelt zwischen Roetgen und Rott erfreut sich besonderer Beliebtheit. Auch die 32 Meter hohe Staumauer der Dreilägerbachtalsperre ist einen Besuch wert.

Die Landwirtschaft spielt in Roetgen, im Gegensatz zu früher, nur noch vereinzelt eine Rolle. Die Gemeinde mit ihren ca. 8000 Einwohnern ist heute eine bevorzugte Wohngegend, was die stetig wachsenden Einwohnerzahlen zeigen.

Simmerath, die “wasserreiche“ Lebensader. Sei es nun durch den Rursee, die Rur oder durch ihre zahlreichen anderen Seen und Flüsse, die Gemeinde Simmerath ist reich an Wasser und Natur. Die Menschen der Umgebung schätzen den Genuss von frischem, sauberen Trinkwasser, sowie die Möglichkeit der Freizeitgestaltung auf und ums Wasser. Die oft zerstörerische Macht des Wassers wurde durch den Bau von Talsperren, wie die Rurtalsperre, gebändigt. Die Rurtalsperre ist nun beliebtes Ausflugsziel.

Der Fremdenverkehr wird in Simmerath groß geschrieben. Ortschaften wie Einruhr, Ruhrberg und Woffelsbach liegen direkt am Rursee und sind überwiegend touristisch geprägt. Der Rursee ist beliebter Treffpunkt für Segler und Standort für zahlreiche Segelschulen. Schiffe der „weißen Flotte“ ermöglichen auch nicht Segelerprobten einen Ausflug aufs Wasser. Jährliche Ereignisse wie der „Rursee in Flammen“, bei dem der See in einem Meer von Lichtern erstrahlt, locken Besucher nach Simmerath.

Ein interessantes Ausflugsziel ausgehend von Ruhrberg sei es nun per Wanderung oder mit dem Auto ist die Burg Vogelsang mit seiner bewegten Vergangenheit. Heute ist das frühere Gelände der NS-„Ordensburg“ Vogelsang ein Ort der Toleranz, des friedlichen Miteinanders und der Naturbegegnung.

Als Pendant zum Tourismus sind die Ortschaften Rollesbroich und Lammersdorf Standorte von Handwerk und Gewerbe.

Stolberg, die „Kupferstadt“. Der Abbau von Eisenerz- und Zinkspat und die Verarbeitung zu Messing, früher bezeichnet als Gelbkupfer, haben dafür gesorgt, dass die Industrialisierung nicht an Stolberg vorbei gegangen ist. Von Stolberg aus starteten Marken, wie Tabac Original und Dalli ihre Erfolgsgeschichte. Unternehmen, wie Prym, die Dalli-Werke, die Stolberger Metallwerke, Grünenthal und andere haben die Stadt nachhaltig geprägt und beschäftigen zurzeit 14.000 Menschen.

Beeindruckend ist die historische Altstadt Stolbergs. Umgeben von alten restaurierten Häusern thront die herrschaftliche Stolberger Burg, die einen schönen Ausblick über die Stadt gewährt. Einen Kontrast zu den vielen Industrieunternehmen bieten die zahleichen Grün- und Waldflächen.

Würselen, die „Stadt der Jungenspiele“. Jedes Jahr im Sommer wird in allen Ortsteilen von Würselen in geschmückten Festzelten gefeiert: mit Maikönigspaar, Fahnenträgern und allem was dazu gehört. Der große Festzug mit allen Jungenspielen und Schützenvereinen stellt den krönenden Abschluss der Festlichkeiten dar. In der Freizeit geht es zum Wandern ins idyllische Wurmtal oder zur Entspannung ins AQUANA-Freizeitbad. Außerdem lädt die Burg Wilhelmstein mit ihrer Freilichtbühne zur Unterhaltung ein.

Die Stadt Würselen liegt direkt am Autobahnkreuz Aachen. Die damit verbundene schnelle Verkehrsanbindung in Richtung Köln und Düsseldorf, sowie in die Niederlande und nach Belgien haben Würselen zu einem attraktiven und florierenden Standort für Unternehmen bzw. für den Import und Export gemacht. Der Verkehrslandeplatz Merzbrück ermöglicht es, die StädteRegion auch per Privatflugzeug zu erreichen und ist Landeplatz für den ADAC Rettungshubschrauber der Region, „Christoph Europa 1“. Der Landeplatz liegt in direkter Verbindung zum Medizinischen Zentrum der StädteRegion Aachen. Dadurch wird eine schnelle Behandlung und Versorgung der Patienten gewährleistet.

Die Stadt Aachen gehört nicht zu meinem Wahlkreis, ist aber als Oberzentrum von großer Bedeutung für die Städte und Gemeinden der Region. Aachen bildet mit den Städten meines Wahlkreises seit Oktober 2009 die StädteRegion Aachen.

Der im Jahr 800 in Aachen zum Kaiser gekrönte „Karl der Große“ machte Aachen zur Kaiserstadt. Mehrere Jahrhunderte lang wurden die deutschen Herrscher in Aachen gekrönt.

Mittlerweile ist Aachen mit seinen 250.000 Einwohnern insbesondere zu einer Universitätsstadt geworden. Die technische Hochschule Aachen ist vor allem im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich international bekannt und angesehen. Immer mehr Studenten zieht es zum Studium an die „Exzellenz Uni“, die besonders durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Automobil-, Pharma- und Maschinenbauindustrie für neue Entwicklungen gesorgt hat.

Durch die Errichtung eines neuen RWTH Campus, eine der größten Zukunftsinvestitionen in NRW, sollen in den nächsten Jahren nationale und internationale Unternehmen angesiedelt werden, die dann in direkter Verbindung zu den Instituten und Forschungszentren der RWTH stehen.

Der 1200 Jahre alte Aachener Dom beherbergt den „Karlsschrein“,  in dem sich die sterblichen Überreste Karls des Großen befinden. Doch nicht nur der Dom macht Aachen zu einer einzigartigen Stadt. Sehenswert sind auch die Altstadt, das historische Rathaus und der Markt.

Mit dem „Aachener Karlspreis“ werden jährlich Personen ausgezeichnet, die sich um die europäische Einigung verdient gemacht haben. Das CHIO ist das jährliche Veranstaltungshighlight für Pferdeliebhaber, dessen Gelände in unmittelbarer Nähe zum Tivoli liegt, dem Stadion des Fußballvereins Alemannia Aachen.

Heißt es an Karneval „Wider den tierischen Ernst“, dann findet die jährliche Verleihung des Karnevalsordens vom Aachener Karnevalsvereins (AKV) statt, die überregional bekannt ist.

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